Katholische Kirchengemeinde
Mariä Himmelfahrt, Diekholzen - Söhre
mit: St. Jakobus der Ältere, Diekholzen,
St. Nikolaus, Egenstedt,
Heilig Geist, Röderhof und
St. Antonius, Röderhof
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Adressen der Kirchen: |
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Diekholzen
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Adressen der Pfarrheime: |
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| Regelmäßige Gottesdienste: |
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| Pfarrer: |
Werner Holst; Kirchweg 4; 31199 Diekholzen
Tel.: (05121) 261 919; Fax: (05121) 264 835 |
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| Diakon: |
Christophe Loemba; Am Mühlenkamp 15; 31139 Hildesheim
Tel: (05121) 758 538 5 eMail: christ.L@kabelmail.de |
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| Diakon: |
Johannes Koch; Am Jesuiterhof 7; 31199 Diekholzen - Egenstedt
Tel: (05064) 7861 eMail: j.koch53@gmx.de |
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| Diakon: |
Rupert Butterbrodt (Diakon für die Stadt Salzgitter) wohnhaft in der Gemeinde Diekholzen
Büro: Kath. Pfarrgemeinde St. Joseph; Suthwiesenstr.6; 38226 Salzgitter-Lebenstedt Tel. (Büro): (05341) 863119 Mobil: (0160) 8432994 eMail (Büro): butterbrodt@stjoseph-salzgitter.de |
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| Pfarrer in Ruhe: |
Gerhard Reithner; Trauerberg 11; 31199 Diekholzen - Söhre
Tel.: (05121) 263 893 |
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| Pfarrer in Ruhe: |
Peter Pollmann; Vor den Hütten 1; 31199 Diekholzen - Söhre
Tel.: (05121) 266 105
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| Adresse: |
Kirchweg 4; 31199 Diekholzen
(05121) 261 919; Fax: (05121) 264 835 eMail: info@kath-kirche-diekholzen.de |
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| Sekretärin: | Frau Silvia Höweling | ||||||||||||||
| Öffnungszeiten: |
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St. Jakobus der Ältere, Diekholzen
Diekholzen wurde seit der Gründung des benachbarten Klosters Marienrode im 12.
Jahrhundert stark von der Ordensgemeinschaft der Augustiner-Chorherren bzw. später vom
Orden der Zisterzienser beeinflußt. Zunächst war das Dorf Eigentum des Hildesheimer
Bischofs, bis dieser es schließlich 1308 mit Einverständnis des Domkapitels dem
Zisterzienserkloster übertrug. Durch diese Übertragung wurde der ursprüngliche Besitz
des Klosters im Ort (5 Hufen, Mühle und gesamter Zehnter) erheblich vergrößert. Über
die wirtschaftlichen Interessen hinaus wurden auch kirchliche Belange berührt, da auch
die Patronatsrechte über die Pfarrkirche St. Jakobus, die 1276 urkundlich genannt wird,
dem Kloster Marienrode übertragen wurden. Dies geschah mit Urkunde von 1308 durch den
Archidiakon des Bannes (veteris monasterii - Altkloster). Das Dorf mit seiner Pfarrei war
somit vollständig dem Kloster zugeordnet worden, bis zu dessen Säkularisation 1806.
Nach den Bestimmungen des Quedlinburger Rezesses von 1523 verblieb Diekholzen im Amt
Marienburg im Kleinen Stift und damit unter bischöflichem Einfluss. Auch die Durchsetzung
der Reformation in Diekholzen war vom Kloster Marienrode abhängig, da der Abt die
Präsentation des Geistlichen an der Pfarrkirche St. Jakobus vornahm. Durch die politische
Entwicklung im Bistum Hildesheim war das Kloster Marienrode seit dem 16. und 17.
Jahrhundert zunächst unter den Einfluss Herzogs Erich I. von Calenberg gelangt. Das
Kloster wurde 1542 nicht reformiert, da der Herzog den kath. Besitzstand von Marienrode
1538 garantiert hatte. Die Pfarreien im Bereich des Klosters und somit auch St. Jakobus
blieben daher katholisch. Einige Äbte des Zisterzienserklosters hatten sich jedoch den
Anordnungen der bischöflichen Regierung bis 1643 widersetzt, indem sie sich unter den
Schutz des ev. Rates der Stadt Hildesheim und der Welfenherzöge stellten. Auch versuchten
die ev. Amtmänner des Hauses Marienburg die Anordnung des Bischofs zu
umgehen. Die bischöfliche Regierung reagierte darauf, indem sie besonders in die zum
Kloster gehörenden Pfarreien reformierend eingriff. So wurde Ende des 16. Jahrhunderts
der Abt des Klosters an seine Seelsorge- und Präsentationspflicht in Diekholzen erinnert.
Ihren selbständigen Charakter hatte die Gemeinde bereits im hohen Mittelalter
verloren, da sie durchgehend von Marienrode aus betreut wurde.
Ende des 18. Jahrhunderts wurde in St. Jakobus ein Pastor eingesetzt. Nach der
Säkularisation des Klosters Marienrode 1806 siedelte der ortsansässige Pastor in
Diekholzen 1808 nach Söhre über. Die Pfarrei St. Jakobus wurde daher bis 1859 von Söhre
aus pastoriert, erst dann wurde St. Jakobus von Söhre getrennt und zunächst als
Lokalkaplanei in der Abhängigkeit von Marienrode eingerichtet. Der Besuch der
Diekholzener Gemeindemitglieder an den Festtagen des Hl. Michael und der Hl. Kosmas und
Damian in Marienrode war noch Ende des 19. Jahrhunderts ein Zeichen dieser ursprünglichen
Bindung an das Kloster. Die Verpflichtung zum Besuch des Gottesdienstes in Marienrode an
diesen Feiertagen endete erst mit der Erhebung von St. Jakobus zur Pfarrvikarie im Jahre
1893.
Wirtschaftlich wurde Diekholzen zunächst durch die Land- und Forstwirtschaft sowie
durch Handwerksbetriebe (Peitschenstockmacher) geprägt. Die Industrialisierung begann in
Diekholzen erst mit dem Bau des Kalischachtes Hildesia-Mathildenhall im Jahre 1897. Nur
unter schwierigen Bedingungen konnte dort mit der Hartsalzförderung begonnen werden. Das
Bevölkerungsaufkommen stieg von 1871-1905 von 380 Einwohnern auf 529 Gemeindemitglieder.
1925, zwei Jahre vor der vorübergehenden Stillegung des Werkes, waren noch von 617
Einwohnern rund 250 Arbeitskräfte im Werk beschäftigt. Sie wohnten größtenteils in
sog. Grubensiedlungen. Der kath. Kirche waren 1925 noch über 60% der Bevölkerung
angehörig.
Nach 1945 erhöhte sich die Katholikenzahl von St. Jakobus durch kath.
Heimatvertriebene und Flüchtlinge aus dem Osten. Durch die Wiederaufnahme der
Kalisalzförderung mit direktem Grubenbahnanschluss nach Marienburg und die Einrichtung
eines Beton- und Monierwerkes standen ihnen Arbeitsplätze zur Verfügung, auch wurden die
Beschäftigungsangebote der benachbarten Bosch-Blaupunkt-Werke genutzt. Trotz dieser
günstigen Arbeitsmarktlage wanderten Mitte der 50er Jahre katholische Familien in die
Industriezentren des Westens ab. Die politische Gemeinde hoffte daher auf den Zuzug von
Salzwerkarbeitern und ließ 50 Familienwohnungen erbauen. Es siedelten sich
einheimische, vor allem ev. Arbeiterfamilien an. Im Jahre 1959 wurden 950 Katholiken und
1050 ev. Christen gezählt. Der größte Arbeitgeber Diekholzens, das Kaliwerk, mit
zeitweise 450 Bergleuten, stellte 1960 seine Produktion endgültig ein. Eine neue
Beschäftigung fand sich bei den Bosch-Blaupunktwerken.
Ab 1960 war ein kontinuierliches Anwachsen der kath. Gemeinde zu beobachten. Dies war eine
Voraussetzung für die Erhebung von St. Jakobus zur Pfarrei im Jahre 1968. Diekholzen,
Barienrode, Söhre und Egenstedt wurden 1974 zur politischen Einheitsgemeinde Diekholzen
zusammengeschlossen. Barienrode gehört kirchlicherseits aber weiterhin zur Pfarrei St.
Altfried in Hildesheim-Ochtersum. Die Pfarrei wurde zum 31.Oktober 2006 aufgelöst und
gehört seit dem 01. November 2006 mit den ehemaligen Pfarreien Egenstedt und Söhre
zu der neuen Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Söhre.
Kirche: Patron St. Jakobus der Ältere
Erbaut: ca. 1656
Baustil: Renaissance
Konsekration: ohne Datum
Restauration: 1969
Konsekration des neuen Hauptaltares: 1.6.1969 durch Bischof Heinrich Maria Janssen
Restauration: 1992/93
Kirchenbücher: 1721
Pfarrhaus: 1990/91
St. Nikolaus, Egenstedt
Die Pfarrei wurde zum 31.Oktober 2006 aufgelöst und
gehört seit dem 01. November 2006 mit den ehemaligen Pfarreien Diekholzen und Söhre
zu der neuen Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Söhre.
noch in Arbeit
Heilig Geist, Röderhof
Die Kirche gehörte bis zu Ihrer Auflösung zur Pfarrgemeinde St. Nikolaus Egenstedt.
noch in Arbeit
St. Antonius, Röderhof
Die Kirche gehörte bis zu Ihrer Auflösung zur Pfarrgemeinde St. Nikolaus Egenstedt.
noch in Arbeit
Mariä Himmelfahrt, Söhre
Als bischöfliches Eigengut wird Söhre in einer Urkunde Bischof Bernwards (993-1022)
erwähnt, der seiner Stiftung - dem Michaeliskloster - 1022 auch Grundbesitz in Söhre
übertrug. Im 11. Jahrhundert folgen Urkunden, aus denen hervorgeht, dass neben dem
Kloster St. Michael auch die Grafen von Wohldenberg und die Grafen von Wöltingerode über
Grund und Boden in Söhre verfügten. Durch die Grundbesitzpolitik des Klosters Marienrode
zwischen 1224 und 1309 gelangte jedoch die Siedlung fast ausnahmslos unter dessen
Einfluss.
Kirchlich gehörte Söhre in den Hildesheimer Bann Altkloster - zur Haupt- und Taufkirche
St. Mauritius auf dem Moritzberg. Wie aus den Notizen im Söhrer Kirchenbuch von 1721-1726
hervorgeht, hatte die im 14. Jahrhundert erbaute Kapelle bereits einen Vorgängerbau,
dessen Turm beim Neubau wiederverwandt wurde. Auch Hinweise auf das Patrozinium der
Gottesmutter sind den Aufzeichnungen des 18. Jahrhunderts zu entnehmen. Das Patronatsrecht
stand dem Archidiakon bzw. dem Propst des Moritzstiftes zu. Da ortsansässige Priester
urkundlich nicht nachweisbar sind und Söhre häufig in Verbindung mit der Pfarrei in
Diekholzen genannt wird, die ebenfalls dem Bann Altkloster angehörte, wird vermutet, dass
Söhre im Mittelalter eine Art von Filialgemeinde von Diekholzen war. Die Siedlung Söhre
wurde wahrscheinlich bis 1308 vom Priester aus Diekholzen betreut. Während die
Patronatsrechte der Mutterpfarrei St. Nikolaus in Diekholzen durch Bischof Siegfried II.
(1279-1310) im Einverständnis mit dem Archidiakon dem Zisterzienserkloster Marienrode
übertragen wurden, nahm der Propst des Moritzstiftes seine Rechte über Söhre weiterhin
wahr. Im Jahr 1313 verzichtete der Archidiakon von St. Mauritius auf seine Patronatsrechte
zugunsten des Zisterzienserklosters aufgrund der neuen Besitzverhältnisse. Unter der
Verwaltung des Klosters Marienrode ließ Abt Hermann von Peine 1379 in Söhre eine neue
Kapelle mit dem Patrozinium Maria Virginis bauen. Mit den Patronatsrechten von
St. Maria hatte der Zisterzienserorden auch die seelsorgliche Betreuung der Gemeinde
zunächst in Verbund mit Diekholzen übernommen.
Vom Kloster Marienrode, das sich 1538 unter den Schutz Erich I. von Calenberg gestellt hatte,
sind nachweislich keine Impulse zur Reformation in Söhre ausgegangen. Vielmehr ist bei
der Ausübung der Patronatsrechte durch den Abt eine Unterstützung der kath.
Religionsverhältnisse im Dorf des Amtes Marienburg festzustellen. Erst Ende des 16.
Jahrhunderts wird, trotz der Wahrnehmung der Patronatsrechte durch das Kloster Marienrode
und der Zugehörigkeit Söhres zum Kleinen Stift, der reformatorische Einfluss im Ort
bemerkbar. Ein mit der Reformation sympathisierender Geistlicher an St. Maria wird nicht
zufällig im Jahre 1585 erwähnt, denn zwei Jahre zuvor sah sich das Kloster gezwungen,
Güter und Gerechtsame u. a. auch von Söhre an die seit 1542 ev. Stadt Hildesheim zu
verpfänden. Ein Versuch der Einflussnahme des ev. Stadtrates auf die kath.
Gemeindeverhältnisse in Söhre kann demnach nicht ausgeschlossen werden. Durch den Rezess
von 1643 hatte der Hildesheimer Bischof nicht nur das große Stiftsgebiet wieder
zurückerhalten, sondern die in Goslar getroffenen Bestimmungen verhalfen ihm wieder zu
einem neuen Autoritätsanspruch im Kleinen Stift. Die Anordnungen des Bischofs wurden nun
wieder häufiger als zuvor von den Amtmännern durchgeführt, und auch in Söhre wurde
seit 1643 wieder kontinuierlich kath. Gottesdienst gefeiert.
Nach der Säkularisation des Klosters Marienrode 1806 gelangte auch dessen Söhrer Besitz 1808
an die Klosterkammer in Hannover. Der Priester aus Diekholzen siedelte nach Söhre über,
wodurch die St. Mariengemeinde eine gewisse Selbständigkeit erhielt und im Jahre 1814
durch Bischof Franz Egon von Fürstenberg (1789-1825) zur Pfarrei erhoben wurde. Der
Pfarrer an St. Maria betreute Diekholzen bis 1859 mit.
Wirtschaftlich blieb Söhre durch die Land- und vor allem die Forstwirtschaft auch während der
Industrialisierung ein Ort mit ausgeprägt dörflichem Charakter. Durch die Arbeitsplätze
in einem 1850 neu eingerichteten Sägewerk wuchs die Bevölkerung von 1852 bis 1861 von
390 auf 489 Einwohner an, die größtenteils katholisch waren. Da das Gotteshaus
baufällig und zu beengt geworden war, wurde es 1877 durch eine neue Kirche ersetzt. Die
Pfarrstelle konnte während des Kulturkampfes von 1876-1885 nicht besetzt werden.
Ende des l9. Jahrhunderts kam es zu einer Phase des wirtschaftlichen Wachstums in Söhre.
Aufgrund des Vorschlages der Gewerkschaft Hildesia wurde die Gemeinde 1900 als
Haltepunkt an die Eisenbahnstrecke Hildesheim-Marienburg angeschlossen mit einer Station
zur Zuckerrübenverladung. Parallel zum Ausbau der dörflichen Infrastruktur setzte nach
1918 eine rege Bautätigkeit ein. Neben Einfamilienhäusern wurde 1926 ein
Frauenerholungsheim - das Annenheim - eingerichtet.
Die konfessionellen Verhältnisse änderten sich durch den Zustrom der Flüchtlinge,
Heimatvertriebenen und Evakuierten nach 1945 zugunsten der ev. Kirche. Waren im Jahre des
Ausbruchs des 2. Weltkrieges lediglich von 525 Einwohnern 15 der ev. Kirche angehörig,
trat bei einer allgemeinen Verdoppelung der Gemeindemitgliederzahlen ein Anstieg der ev.
Christen von über 100% ein. Daneben hatte sich jedoch auch die kath. Mariengemeinde
vergrößert, die laut Visitationsbericht von 1958 680 kath. Christen betreute. Im
Gegensatz zu anderen Pfarreien im Bistum ist während der Zeit des Wiederaufbaus nur eine
minimale Abwanderungsrate aus Söhre feststellbar. Die stadtnahe Lage der Gemeinde und die
Arbeitsplatzangebote in der Hildesheimer Industrie - vor allem in den
Bosch-Blaupunktwerken - wurden mit zur Voraussetzung für die Stabilität in der
Gemeindeentwicklung. Die Pfarrei wurde zum 31.Oktober 2006 aufgelöst und
gehört seit dem 01. November 2006 mit den ehemaligen Pfarreien Diekholzen und Egenstedt
zu der neuen Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Söhre.
Kirche: Patrozinium Mariä Himmelfahrt und Hl. Josef
Erbaut: 1877
Baustil: Historistisch
Konsekration: 19.11.1877 durch Bischof Wilhelm Sommerwerck
Renovierung: 1977-1978
Konsekration des neu eingerichteten Hauptaltares: 21.10.1978 durch Bischof Heinrich Maria Janssen
Reliquien der Hl. Märtyarer Cantius, Cantianus und Cantianilla, des Hl. Bischofs und
Märtyrers Oliver und des Hl. Bischofs Bernward
Kirchenbücher: 1721
Pfarrhaus: 1806
Pfarrheim: 1978